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  Dienstag, 01.06.2010 16:45

Memories of Heidelberg 2. Teil
Ein kleines Rezept aus einer großen Stadt

Himmel und Erde ist nicht nur ein lippischer Klassiker. Fast überall in Deutschland wird dieses Gericht gekocht. Vielfach als Eintopf, manchmal auch etwas anders.

Als Kind mochte ich dieses Gericht nicht besonders gern. Aber in Heidelberg habe ich es doch noch einmal versucht und war begeistert. So habe ich diese Erinnerung mitgebracht und es in der eigenen Küche ausprobiert. Hier mein Vorschlag:

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So sah mein Essen in Heidelberg aus. Meine Version unterscheidet sich in den Zutaten gar nicht: 

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Äpfel und Kartoffeln, daher der Name Himmel und Erde. Natürlich gehört auch Blutwurst dazu - die wird im Backofen erwärmt. Dazu kommen geröstete Walnüsse.
Die Kartoffeln werden in der Schale gekocht, geschält und zu Pürree bereitet. Das Pürree muss fest sein, um wie im Bild unten gebacken werden zu können. Gewürzt wird mit Salz, Schnittlauch, Knoblauch, Muskatnuss und weißem Pfeffer.
Die Äpfel werden zu einem Kompott gekocht. Ein kräftiger Schuss Calvados gibt ihnen den Pepp!

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Damit die Äpfel gelingen, werden sie geschält und in kleine Stückchen geschnitten. In der Pfanne verdampft ihr Saft und wird durch den Calvados ersetzt. Die Konsistenz ist cremig und noch etwas stückig.

Die Kartoffeln werden mit einem Schuss geschmolzener Butter und einem Ei zu einer festen Masse gestampft, gewürzt und zu Häufchen geformt. Gebacken werden sie im Ofen, bis sie oben leicht knusprig werden. 

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Geben Sie die Blutwurst jetzt auch in den Backofen und würzen sie mit gerebeltem Majoran. Die Walnüsse werden in der Pfanne leicht geröstet und zum Schluss auf die Blutwurstscheiben gegeben. 

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Diese Version könnte man durchaus als lippisch bezeichnen, denn die Zutaten sind alle heimisch. Die Zubereitung aber ist, weil kein Eintopf etwas anders als gewohnt. Jetzt mag ich Himmel und Erde auch.  Guten Appetit!




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