
  Dienstag, 01.06.2010 14:02
Memories of Heidelberg 1.TeilEine kleine Reportage über eine große Stadt Städtereisen liegen im Trend. Sie kommen dem Bedürfnis entgegen, in kurzer Zeit eine Vielzahl von Eindrücken aufzunehmen. Heidelberg eignet sich für dieses Unterfangen hervorragend. Die Stadt bietet alles, was man von einer
attraktiven Großstadt erwartet. Wer der Geschichte auf die Spur kommen will oder gern Besichtigungen macht, wer gern in Museen und Ausstellungen geht, wer lange Abende in der Altstadt liebt, wer endlose Fußgängerzonen zum shoppen sucht, der wird in Heidelberg fündig.
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Die Möglichkeiten, Erinnerungen aus Heidelberg mit zu bringen, sind vielfältig. Beliebt sind Schuhe, auch wenn sie nur bis zum Ende des Sommers halten...
Wer nicht nur zum shoppen nach Heidelberg fährt, kann sich sehr gut mit der Geschichte der Stadt befassen. Die geht sehr weit zurück und bietet schon deswegen eine Menge Stoff. Von etwa 600.000 vor Chr. stammt der 1907 gefundene Unterkieferknochen des "Homo erectus heidelbergensis". Im 5. Jh. v. Chr. bauten die Kelten eine Fliehburg und um etwa 80 nach Chr. die Römer ein Kastell.
Die dauerhafte Besiedlung begann um 500 n.Chr. - Heidelberg - damals "Neuenheim" wird erstmals 765 urkundlich erwähnt. Die berühmte Burg wird 1225 erstmals genannt und die Universität wird 1386 gegründet.
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Da Heidelberg am Neckar liegt, gibt es auch Brücken. Die bekannteste ist sicher die "Alte Brücke", die geradewegs in die Altstadt führt. Eigentlich heißt sie Karl-Theodor-Brücke; das "Alte Tor" dahinter heißt Brückentor und führt in die bekannte Steingasse. Vor einem liegen jetzt der Fischmarkt, der Marktplatz und die berühmte "Untere Straße".
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Das Alte Tor hat seine Bedeutung als Stadttor längst verloren. Aber es ist ein beliebtes Fotomotiv für Touristen.
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15 Euro für ein paar schicke Schuhe, 3 Euro für einen Espresso und einen Euro für den netten Stadtstreicher... man kann sein Geld auf jede mögliche Art los werden. Der Stadtstreicher freut sich jedenfalls am meisten darüber.
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In der Fußgängerzone muss man sein Fahrrad schieben! Die Heiliggeistkirche am Marktplatz ist von Souvenierläden eingerahmt. Die bieten Andenken für internationale Reisende, die glauben, Deutschland bestehe nur aus Bergen, Burgen, Kuckucksuhren, Wetterhäuschen und Altstadtidylle mit Adventskalenderambiente... Angeblich kommen die nur aus Japan und fotografieren ununterbrochen.
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Zu Heidelberg gehört das berühmte Schloss. Es trohnt über der Altstadt und ist auch zu Fuß schnell erreichbar, man muss nur etwas klettern. Im 11. Jahrhundert begann man mit dem Bau einer Burg, die heute Ruine ist. Zwischen 1400 und 1600 wurden die meisten Gebäude errichtet und bilden dem Schlossgarten und der Scheffelterrasse ein eindrucksvolles Ensemble.
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Heidelberg, insbesondere die Altstadt ist schön. Ein Bummel macht hungrig und da bieten die vielen Restaurants dem Besucher ebenso vielfältige Möglichkeiten. Ich habs im Hackteufel in der Steingasse versucht...
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Hier kocht man gern und gut, das gefällt mir. Mein Essen: Himmel und Erde, ganz bodenständig von Kartoffeln, Äpfeln und Blutwurst. Das musste ich, wieder zu Hause auch ausprobieren. Das Rezept finden Sie im nächsten Teil.
Informationen im Web: Heidelberg.de und Heidelberg-tourismus.de.