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  Samstag, 22.05.2010 09:07

Wremen - kleine Perle am Wattenmeer
Teil 3 einer Reportage

Wie es in Wremen und Umgebung aussieht, haben wir uns gemiensam angesehen.  Wo man in Wremen und Umgebung
hingeht, könnten wir uns in diesem Beitrag ansehen.

Wenn solche Sätze fallen, befürchten Kinder meistens, dass sie jetzt ins Museum müssen.  -  Stimmt.  Aber nur zum Teil.
Es gibt nämlich auch noch viele andere Möglichkeiten. Trotzdem ist ein Museumsbesuch manchmal sehr lohnend und nachher sagen dann immer alle: War garnicht so schlecht...

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Viel interessanter und damit auch besser als "gar nicht so schlecht" ist das Krabbenmuseum auf der Museumsinsel in Wremen. Da  geht es, wie der Name schon sagt, um Krabben, die eigentlich gar keine Krabben sind, sondern Garnelen.
Wo und wie die gefangen und verarbeitet werden und wie das funktionierte, bevor es Fischkutter für den Krabbenfang gab, wird anschaulich und interessant vermittelt.

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Gleich gegenüber vom Krabbenmuseum steht ein alter Krabbenkutter, der jahrzehnte lang vom Wremer Hafen aus auf
Krabbenfang gefahren ist und nun besichtigt werden kann.  Sie sehen, das Krabbenmuseum lohnt einen Besuch.

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Auch einen Besuch wert ist das "Kuriose Muschelmuseum" in der Alten Schule am Wremer Dorfplatz. Hier können Sie Muscheln und Schnecken in großer Zahl neben zahlreichen überraschenden Exponaten und Fossilien sehen.

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Die obigen Bilder zeigen es: Der Deichbau ist lebenswichtig. Das und alles, was dazu wichtig und interessant ist, kann man in Dorum im Niedersächsischen Deichmuseum sehen. Die Ausstellung ist gerade und auch für Kinder spannend und eröffnet Einblicke, die man nicht erwartet hat. Das Museum liegt mitten im Ort und ist leicht zu finden.

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"Danke Hermann!" So spannend, wie Hermann Wübker aus Dorum die Museumsführungen veranstaltet, kann es keiner. Da hört man die Stecknadel fallen, wenn er den Kindern erzählt und erklärt. Verpassen Sie den Besuch in diesem Museum nicht, es lohnt sich.  - Das Thema Deichbau werden wir in einer weiteren Folge noch behandeln.

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"Der lebt ja!" Stimmt, der Skorpionfisch lebt im Aquarium im Nationalparkhaus in Dorum - Neufeld mit vielen anderen Fischen und Krebsen, die man in der Nordsee findet. Donnerstag nachmittag findet dort regelmäßig eine Bestimmung des Beifanges der Krabbenfischer statt. In deren Netzen landen eben auch viele verschiedene Fische, die man dann genau betrachten und auch anfassen kann. Da kann man echt was lernen und Kinder finden das hoch spannend.

Wer gern etwas weitere Ausflüge unternimmt, kann natürlich auch ins nahe Bremerhaven oder nach Cuxhaven fahren.  Bremerhaven bietet eine sehr attraktive Museumswelt und mit den "Hafenwelten" ein Eldorado für viele. Cuxhaven bietet sich als Ausgangspunkt für Wattfahrten nach Neuwerk oder Schiffsfahrten nach Helgoland an.

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Die Fülle der Möglichkeiten ist groß und vielleicht fällt die Entscheidung schwer. Was man sich aber nicht entgehen lassen darf, ist ganz und gar nicht museal: Ein Besuch am Krabbenkutter im Hafen von Wremen. Wenn dort bei Flut die Kutter vom Fang zurückkommen, man selbst frische Krabben kaufen kann und zusieht, wie die Schiffe im Hafen schwierige Wendemanöver fahren umd dann ihren Fang auf Kühlfahrzeuge umladen:  das ist interessant. Viele Touristen lassen sich diesen spannenden "Alltagsbetrieb" nicht entgehen. Für die Fischer ist es nur tägliche Arbeit.

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Da schaut man gespannt zu, wenn die Kutter in den Hafen zurückkommen, festmachen und entladen werden. Mit den Kühlfahrzeugen geht es zum Puhlen und dann landen die frischen Krabben beim Händler und in den Restaurants.

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Die Ästhetik ist es wohl auch, die Fischkutter so beliebt macht und uns gern zuschauen läßt. Wenn sie "ganz genau" hinsehen können sie ihn erkennen (Bile rechts): etwa 5 Kilometer vor der Küste ist er bei der Arbeit  -  die Netze sind unten.

Weitere Informationen finden Sie im Netz: www.wremen.de, wursternordseeküste.de, nordseebad-wremen.de   u.s.w.



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