
  Freitag, 21.05.2010 20:26
Wremen - kleine Perle am WattenmeerTeil 2 einer Reportage Nachdem wir im ersten Teil dieser Reihe einen kleinen Spaziergang durch Wremen und drum herum gemacht haben,
wollen wir heute schauen, warum man mindestens einmal dort Urlaub gemacht haben sollte.
In den weiteren Folgen können Sie dann über die Geschichte, die Menschen, das Land und viele Besonderheiten lesen.
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In Wremen habe ich immer wieder gehört, dass die Wremer, wenn sie denn länger nicht zu Hause waren, erst einmal
zum Hafen fahren müssen, um zu schauen, ob noch alles an seinem Platz ist. Erst dann sind sie zufrieden und fahren nach Hause. Ihr Blick gilt dann aber nicht nur dem Hafen, sondern auch dem Leuchtturm und natürlich dem Meer, denn man will ja wissen, ob gerade Ebbe oder Flut ist.
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Das Wetter am Meer ist mal so und mal so. Die Wremer kennen das und wundern sich über nichts. Sturmfluten sind zum Glück selten, wenn gleich sie natürlich vorgekommen sind und nie vergessen werden. Weil man sich vor ihnen schützen muss, haben die Menschen am Meer den Deich errichtet.
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Ohne das Meer wären das Land und der Ort Wremen ganz anders. Es hat alles geprägt: die Landschaft, die Menschen, es bestimmt die Abläufe, es ist Wirtschaftsraum und Naturregion. Und es fasziniert und zieht an, immer wieder aufs Neue.
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Die Umgebung besteht nicht nur aus Meer, dann wäre Wremen eine Insel. Das Land hat auch seinen Charme. Es ist herb und flach, der Himmel ist unendlich hoch und bringt die schönsten Wolken hervor.
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Während ich mich bemühe, typische Wolkenbildung zu fotografieren schauen mir die Drei von der Weide bei der Arbeit zu. Ihre Aufgabe ist nicht, Milch zu produzieren, sie sind später für den Teller gedacht. Bis dahin aber führen sie ein feines Leben auf einer saftig grünen Wiese mit viel Platz, viel Gras und immer etwas Wind.
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Der Dorfkern wird von der großen alten Tuffsteinkirche beherrscht. Sie bildet gemeinsam mit der alten Schule und den Museen der "Museumsinsel" den Dorfkern. Hier ist auch der Dorfplatz, wo alljährlich das Krabbenfest stattfindet. Die Museumsinsel ist nicht ganz so ausladend wie die in Berlin, sie besteht aus dem Krabbenmuseum (Bild rechts) und dem kuriosen Muschelmuseum, dem wir bei nächster Gelegenheit an dieser Stelle einen Besuch abstatten werden.
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Wremen ist ein freundlicher Ort mit vielen schönen Ecken. Was die "Bremer Grille" ist, verrate ich Ihnen in der nächsten Folge; es handelt sich dabei jedenfalls nicht um ein Insekt.
Zu einem Urlaub in Wremen gehören die romantischen abendlichen Sonnenuntergänge, die am schönsten sind, wenn der Himmel nicht ganz wolkenlos ist. Dann stehen Einheimische und Urlauber gern auf dem Deich oder im Hafen und sagen sich ganz nette und manchmal verliebte Dinge...wie das bei Sonnenuntergängen so ist.
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