
  Dienstag, 30.03.2010 14:32
Ein Rinderbraten einmal etwas andersRindfleisch, Johannisbeeren, Steckrüben und Splätzle Nach dem Winter muss man gelegentlich aufräumen. Das ist effektiver, als auf Bärlauch und Spargel zu warten, denn manchmal sind es die verbliebenen Reste vom Vorjahr, aus denen man mit etwas Fantasie ein tolles Gericht zaubern kann.
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Um Platz für Neues zu schaffen muss aufgeräumt werden: Für die etwas mickerig aussehenden Steckrüben im Garten
gilt das ebenso, wie für die eingefrorenen Johannisbeeren im Gefrierschrank. Was könnte man damit machen?
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Für gute Nachbarschaft im Topf sorgt ein Rinderbraten. Den besten findet der Fleischer ihres Vertrauens mit kundigem Blick und scharfem Messer beim Rind hinten oben, dort wächst das Filet. Die Hüfte ist aber auch bestens geeignet. Das Fleisch wird zunächst ganz normal angebraten, dann wird eine fein gewürfelte Zwiebel hinzugefügt. Kurz bevor Sie den Braten mit etwas Rotwein und Sahne ablöschen, geben Sie die Johannisbeeren dazu und den Deckel oben drauf.
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Den Rest kann der Braten jetzt erst einmal alleine - Sie müssen jetzt die Steckrüben schälen und stifteln. Mit wenig Salz und geriebener Muskatnuss gewürzt werden sie im Topf gegahrt. Bei allen Bedenken hinsichtlich der Kallorien: nehmen Sie Sahne. Wenn Sie das für nicht verantwortbar halten gelten milde Gemüsebrühe oder Wasser als Alternative.
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Der Braten ist fast fertig und möchte aus dem Topf. Als Beilage harmonieren schon wegen der leckeren Sauce, die zum Schluss mit einem kräftigen Schuss Senf gewürzt wird die oben schon erwähnten Spätzle. Nach dem Kochen werden sie kurz in der Pfanne gebraten. Die Zusammenstellung erweist sich als harmonisch: Die Muskatnote der Steckrüben, die fruchtige Sauce des Rinderbratens mit den Spätzlen und schließlich das zarte Rindfleisch. Guten Appetit!
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Dies war sicher das letzte Wintergericht in einer langen Serie. In der nächsten Ausgabe folgen dann die ersten Frühlingsgerichte, auch wenn Bärlauch und Spargel noch wachsen müssen. Weniger Kalorien haben die auch.
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