
  Donnerstag, 25.03.2010 21:46
Das Gartenjahr beginntJetzt kann der Hobbygärtner wieder den Spaten wetzen - es gibt etwas zu tun Viel ist es noch nicht, was unruhige Geister in den Garten treibt. Aber einige Dinge können ungeduldige Gartenliebhaber jetzt doch schon tun, selbst ernten ist schon möglich... Darauf haben wir Gartenfreunde lange gewartet. Monate lang konnten wir allenfalls den Schnee vom Dach unseres Gewächshauses schaufeln und vom Gartenweg räumen. Jetzt ist er endgültig geschmolzen und es kann endlich losgehen. Wir sind voller Schaffensdrang und holen schon die Geräte aus dem Schuppen. Auf dem Küchentisch stapeln sich kleinen bunte Tüten mit Samen und unruhig durchstreifen wir Baumärkte und Gartencenter: Wir wollen etwas tun!
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Das war gestern. Jetzt ist der Schnee weg und die Schneeglückchen stehen nicht im Schnee, sondern im Gras.
Auch die Krokusse blühen endlich und die Sonne scheint und beschehrt uns milde Temperaturen. Wie gut das tut.
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Da kommt der Nutzgarten nicht mit. Grau und eintönig sieht es dort aus, aber sicher nicht mehr lange.
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Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Jedenfalls im Bild links. Rechts aber stehen noch einige kleine Steckrüben. Und, siehe da, der Winter konnte ihnen nichts anhaben. Auch Feldsalat, Pastinaken und Möhren sind noch gesund und für den Kochtopf geeignet. Da können wir schon die erste Ernte dieses Jahres einfahren. Vor allem der Feldsalat wird jetzt schnell wachsen und kann bis er blüht geerntet werden und uns Vitamine spenden. Das hilft bei Frühjahrsmüdigkeit.
Wenn Sie bis jetzt noch nicht dazu gekommen sind, den Winterschnitt an den Obstgehölzen durchzuführen, besteht nun die letzte Möglichkeit dazu. Eile ist deswegen geboten, weil die zurückgekehrten Singvögel ihre Nester bauen und da wollen wir sie lieber nicht stören. Also gilt es, in Bäumen und Sträuchern die "wilden Triebe" zu entfernen.
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Wilde Triebe kann man oft schon auf den ersten Blick erkennen. Sie sind dünner als die übrigen Zweige, haben eine auffallend glatte Rinde und neigen dazu, kerzengerade nach oben zu wachsen - meistens. Auch zu dichtes Geäst sollte durch gezielten Schnitt gelüftet werden. Durch das Beschneiden wird bewirkt, dass viel Energie für die Fruchtentwicklung zur Verfügung steht und so kann der Gärtner seinen Beitrag zu einer guten Ernte leisten. Das Wetter macht er naturgemäß
nicht selbst.
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Wenn Sie jetzt immer noch etwas tun wollen, können Sie ja noch die Scheiben vom Gewächshaus putzen und die Geranien im Keller gießen: Die können dann bald wieder nach draußen.
Dann haben auch wir wieder mehr aus dem Garten für Gartenfreunde und solche, die es werden wollen zu berichten.