
  Mittwoch, 16.12.2009 07:52
Liebenswertes UnterfrankenLetzter Teil einer Reise Die Talbrücke der Autobahn A7, die bei Marktbreit das Maintal überspannt gibt den Blick auf die ganze Schönheit dieser Region frei: Da schlängelt sich der Main durch das von Weinbergen gesäumte Tal, an seinen Ufern liegen idyllische kleine Städte, die alle für Adventskalendermotive geeignet sind. Stadtmauern, Stadttore und Wehrtürme umschließen die mittelalterlichen Stadtkerne mit kleinen kopfsteingepflasterten Gassen. Jahrhunderte alte Fachwerkhäuser bestimmen hier das Bild.
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Der Blick von Nordosten zeigt die Tallage der Kleinstadt Marktbreit. Im Hintergrund (Bild links) ist die Talbrücke der A 7 zu sehen. Das Stadtbild wird beherrscht von den Türmen des Seinsheimschen Schlosses und der beiden Kirchen St. Nikolai
(evang. ,1438) und St. Ludwig (kath.,1846) . Das Schloss wurde 1580 durch Georg Ludwig von Seinsheim erbaut.
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Vom gegenüberliegenden Mainufer hat man einen Blick auf die Stadt und den Hafen. Sein auffallendstes "Bauwerk" ist der alte Tretradkran (1784) - im Bild links zu sehen. Die günstige Lage am Main als Verkehrs- und Handelsweg machte Marktbreit früh zu einer wohlhabenden Stadt. Davon zeugen zahlreiche Barock- und Renaissancebauten. .
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Im Jahr 1600 erbauten die Marktbreiter das Maintor als Abschluss der Ortsummauerung gleich neben dem Rathaus, dass 1579 im Stil der Spätrenaissance errichtet wurde und das Selbstbewusstsein der Zeit belegt. .
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Renaissance und Barock waren die Baustile für die Handelshäuser (Bild links und Mitte). Auf die Mauer gebaut: Marktbreits beliebtestes Fotomotiv, das Malerwinkelhaus. Hier ist das Marktbreiter Museum untergebracht. Das im 17.
Jahrhundert errichtete Gebäude diente zunächst auch als Handelshaus. Seit 1991 wird es aber als Museum genutzt.
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Neben verschiedenen Sonderausstellungen, beispielsweise zum Varusjahr beeindruckt vor allem die Dauerausstellung "Frauenzimmer - Lebensstationen in einer fränkischen Kleinstadt ". Hauptsächlich beschäftigt sich diese Ausstellung mit der Lebenssituation von Frauen, die zwischen 1875 und 1925 geboren sind. Ihre Lebensläufe werden nachgezeichnet und durch eine Fülle von Objekten und Fotografien veranschaulicht. Lebens- und Berufsbilder der nicht verheirateten Frauen (Diakonisse, Klosterschwester, Lehrerin) werden ebenso vorgestellt wie die Schattenseiten des damaligen Lebens: die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit, Kriegszeiten und Witwendasein und das religiöse Leben. . .
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Marktbreit verkörpert die typische fränkische Kleinstadt mit all den Attributen, die diese so interessant machen. Anschaulich wird hier das Leben früherer Epochen verdeutlicht, weil alles von damals noch da zu sein scheint. Da sind die Stadtmauern und Wehrtürme, die Gräben und Stadttore, die alten Gebäude und die schmalen Gassen.
Zur Attraktivität trägt erheblich das reizvolle Umland bei. Das Maintal mit seinen Weinbergen ist eine Augenweide.
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.Hier liegen all die Orte, die wir auf unserer Reise durch Unterfranken besucht haben: Marktbreit, Sommerhausen, Sulzfeld, Ochsenfurt... Hier wachsen die bekannten frankischen Weine und hier lebt die fränkische Tradition.
Weitere Informationen über das fränkische Weinland finden Sie unter www.fraenkisches-weinland.de
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