
  Samstag, 14.11.2009 11:11
Die berühmte Sauce Bolognese - warum braucht sie nur so lange?Spaghetti oder Tagiatelle, sie schmecken mit einer selbst gemachten Bolognese am besten Pasta zu garen dauert Minuten. Es braucht nur viel sprudelnd kochendes Wasser in einem großen Topf, um sie "al dente" auf den Tisch zu bekommen. Mit der Sauce Bolognese ist das etwas anders. Ihr sollte man mehrere Stunden Zeit lassen. Der Griff ins Regal im SB-Markt ist schnell getan und schon landet ein Schraubdeckelglas mit einer Fertigsauce aus der Industrie im Einkaufswagen. Die wird zuhause schnell warm gemacht und schon ist das Essen fertig. Wenn Sie jedoch eine richtig gute Bolognese vorziehen und lieber alles selbst aus guten Zutaten herstellen, dann werden Sie den Fix-und-Fertig-Produkten nicht vertrauen. Die Zutatenliste für eine selbst gemachte Bolognese ist nicht lang:
700 Gramm Tomaten oder die gleiche Menge geschälte Tomaten aus der Dose (das machen auch Chefköche!), 250 Gramm Hackfleisch (gemischt oder vom Rind), Basilikum und Oregano, 1 dicke Zwiebel, Olivenöl, Salz und eine Prise Zucker. Feingewürfelte Möhren, Zucchini und Paprika sollten nicht fehlen. . . .
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.Da passierte oder geschälte Tomaten aus der Konserve nichts anderes enthalten als Früchte, sind sie gut geeignet.
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.Zuerst wird eine kleingehackte Zwiebel (eventuell mit einer gehackten Zehe Knoblauch) im erhizten Topf in Olivenöl angeschwitzt. Dann kommt das Hackfleisch hinzu und wird etwa 10 Minuten angebraten. .
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Nun geben Sie die Tomaten, ob frisch oder aus der Dose hinzu und lassen das Ganze langsam und lange köcheln. Eine gute Bolognese kann das stundenlang. Mindestens 3 - 4 Stunden sollten Sie ihr dazu Zeit geben. .
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Die lange Garzeit bei niedriger Temperatur macht Sinn. Die Aromen der Zutaten verbinden sich und ergeben ein ganz und gar stimmiges Gesamtbild. Wichtig ist, dass die frischen oder gerebelten Kräuter erst zum Schluss hinzu kommen. Das die Sauce durch die lange Zeitdauer etwas von ihrer frischen roten Farbe verliert, stört sicher nicht.
Salz und Zucker kann man bei dieser Variante sehr sparsam verwenden. Auf eine Prise Zucker sollte man bei Gerichten mit Tomaten nicht verzichten. Er ist ein echter Geschmacksverstärker und hebt das Fruchtaroma hervor.
Da die Zubereitung selbst unkompliziert ist, lohnt der Kauf fertiger Produkte nicht. Die lange Garzeit erfordert nur den gelegentlichen Blick in den Topf und ein kurzes Umrühren. Guten Appetit.
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